Therese Ulli-Simon

Künstlerin / Unternehmerin / Autorin

CHOOSE A JOB YOU LOVE, AND YOU WILL NEVER HAVE TO WORK A DAY IN YOUR LIFE

Therese Ulli-Simon ist unfassbare 76 Jahre alt. Wenn man das nicht weiß, kann man es nicht glauben.

Eine Frau, eine Künstlerin und Unternehmerin, die in ihrem Leben sehr viel erlebt und mindestens genauso viel gelebt hat.

Aus der beschaulichen Schweiz hinaus in die große Welt, so könnte ein Titel über sie heißen. Nie angepasst, immer mutig, arbeitete und lebte sie in New York und Paris – den größten Metropolen dieser Welt. Dort in der Modebranche war sie als Dekorations-Spezialistin sehr gefragt und mitten drin statt nur dabei.

 

Das ist der Einleitungstext der Erfolgsgeschichte von Therese Ulli-Simon im Buch „Wege zum Erfolg“.

Ich setzte mich durch

Die Männer um mich herum, die Familienbedingten, die Machos mit ihren frauenfeindlichen Äusserungen, wie mein Bruder mit seinem Lieblingsspruch, „wenn die Frauen etwas zu sagen hätten, würden wir heute noch im Schilf wohnen“, haben mich geprägt und zu Höchstleistungen angespornt. Ich bin zwei Tage, nachdem die Alliierten in der Normandie gelandet sind, auf die Welt gekommen. In dieser Nachkriegszeit hatten die Frauen nichts zu sagen. Das Frauenstimmrecht wurde in der Schweiz erst 1971 eingeführt. In meiner Jugend waren Frauen dazu da, den Haushalt zu führen, (möglichst sparsam), und die Kinder zu erziehen, (möglichst gehorsam). Der Mann bestimmte alles, wo gewohnt wurde, ob die Ehefrau arbeiten durfte und so weiter, und das von Gesetzes wegen, eine Ungeheuerlichkeit. Eine Frau gehörte an den Herd, war die gängige Meinung.

Für meine Eltern war es selbstverständlich, dass ich Lehrerin werde, beide waren Lehrer, Pech hoch zwei. Ich wollte Künstlerin werden und den Vorkurs der Kunstschule besuchen. Damit ich überhaupt an die Prüfung durfte, musste ich meinen Erzeugern hoch und heilig versprechen, bei nicht Bestehen, das Lehrerinnen-Seminar zu absolvieren. Zum Leidwesen meines Vaters war ich dann unter den Besten. Nach dem Vorkurs war mein grosser Berufswunsch Schaufensterdekorateurin. Meine Mutter war entsetzt, das galt damals nicht als richtiger Beruf, junge Mädchen, die sich in Schaufenstern in langen Hosen zur Schau stellten, konnten nicht seriös sein. Hosen zu tragen, war ein absolutes „no go“ für anständige Frauen. Später habe ich gerne erzählt, ich hätte diesen Beruf nur gelernt, damit ich Hosen tragen konnte. Ich hatte schon früh die Hosen an. …

Wege zum Erfolg

Vordenker – Vormacher – Vorbilder

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Therese Ulli-Simon